Der Andy von nebenan
Folge 15 (90 Min.)
Ein Mann wie ein Baum, mit dem Gemüt eines Kindes. Andy Brose, in Schwanitz besser bekannt als „der Andy von nebenan“,
ist überall beliebt. Gerade repariert er Haukes kaputten Bootsmotor, dann hilft er Hannah bei der Renovierung ihres Hauses. Als
er neue Malerrollen holen will, findet er seinen Ziehvater mit einem Pfeil in der Brust tot im Wohnzimmer. Was keiner ahnt:
Das Ehepaar Hintzel ist ins Haus eingedrungen, um das „Herz der Riesen“ zu stehlen. Dabei kam es zu dem tödlichen
Handgemenge. Doch da kommt zunächst keiner drauf. Also bleibt Andy für Hauke und Kollegin Hannah erst mal der einzige
Verdächtige… Obwohl der Zuschauer von Anfang an
weiß, wer Andys Vater auf dem Gewissen hat,
entwickelt sich doch eine spannende Geschichte, die
einen in den Bann zieht. Und das liegt vor allem an
der Figur des Andy, der trotz seines Handicaps nicht
lächerlich gemacht wird, sondern mit seiner arglosen
Art direkt ans Herz geht. Aber auch skurrile
Momente kommen wie immer nicht zu kurz. Die
liefern ein wildes Bestattertreffen und wie üblich
Tausendsassa Mehmet Ösker, diesmal als
Kammerjäger. Für (fast) romantische Momente sorgen
hingegen Hauke und seine frisch gebackene Arzt-
Kollegin Jule. Nicht ganz so komödiantisch wie sonst,
aber trotzdem gewohnt gut.